Zwar
ist der Labrador insgesamt eine recht gesunde und robuste Hunderasse,
doch können auch wir krank werden. Manchmal sind es erblich
bedingte Krankheiten, manchmal stecken wir uns bei anderen Hunden an.
Wir können aber auch durch schlechte Pflege Probleme bekommen.
Und auch, wenn wir natürlich bei den leckeren Hundekuchen
niemals Nein sagen würden, so dürft Ihr uns nicht
überfüttern. Für uns ist es sehr gesund, uns
so viel wie möglich an der frischen Luft zu bewegen. Welpen
sollten allerdings nicht überlastet werden, um
Gelenkskrankheiten im reiferen Hundealter vorzubeugen.

Wenn Ihr regelmäßig unser Fell, die Augen, Ohren und Krallen untersucht, so stellt Ihr schnell mögliche Krankheiten fest. Da Ihr Euren Vierbeiner am besten kennt, werdet Ihr auch sofort merken, wenn er Verhaltensänderungen zeigt, plötzlich lethargisch oder unruhig wird. Je eher wir dann den Arzt besuchen, desto leichter können die Probleme beseitigt werden. Ich muss allerdings zugeben, dass ich ganz froh bin, wenn ich nur zu den Vorsorgeuntersuchungen muss. Denn ich mag den Arzt nicht sonderlich. Da riecht es immer so nach Medizin und Sterilisationsmitteln. Auch das tägliche Zähneputzen sollte uns von klein auf beigebracht werden, ich mag es ja überhaupt nicht (nur die Zahncreme schmeckt lecker nach Wurst) aber was tut man nicht alles ;-).
Zum Schluss noch ein kleiner Tipp von mir: ein leckerer Ochsenziemer ist auch sehr gut für meine Zahnpflege und stärkt zusätzlich durch das viele Kauen meine Kiefer. Ich bekomme regelmäßig so eine leckere Stange, da kann ich dann 2 Stunden darauf rumknappern, als Gegenleistung lasse ich alle Schuhe und Möbel in Ruhe, ich habe ja was besseres zum kauen ;-).